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13.10.2014

Oratorium "Paulus" im Stephansdom zu hören

Konzert am 18. Oktober 2014 mit selten aufgeführtem Meisterwerk von Mendelssohn-Bartholdy

Die Wiener Dommusik hat die Aufführung des selten zu hörenden Oratoriums "Paulus" von Felix Mendelssohn-Bartholdy angekündigt. Unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Landerer habe der fast 100-köpfige Wiener Domchor und das Wiener Domorchester das "Meisterwerk" erarbeitet.

 

Das Konzert am kommenden Samstag, 18. Oktober, beginnt um 20.30 Uhr im Stephansdom. Als Solisten fungieren Ursula Langmayr (Sopran), Gernot Heinrich (Tenor) und Thomas Dobmeier (Bass).

 

Vom Saulus zum Paulus

Die Wandlung vom Saulus zum Paulus, die Bekehrung vom fanatischen Christen-Verfolger zum Apostel in der Nachfolge Jesu, gehöre laut Landerer zu den spannendsten Kapiteln des neuen Testaments, die Mendelssohn-Bartholdy 1835 als Vorlage für seine Vertonung dienten. Der erste Teil des Oratoriums enthält auch die musikalische Schilderung der Steinigung des Stephanus, die auf dem frühbarocken Hochaltarbild von Tobias Pock im Stephansdom dargestellt ist. Für Domkapellmeister Landerer "umso mehr ein Grund, dass dieses großartige Werk endlich einmal bei uns erklingt".