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05.12.2013

Weihbischof Krätzl erhält Viktor-Frankl-Ehrenpreis

Vortrag über 50 Jahre Konzil in der Reihe "Wiener Vorlesungen" am Montag, 9. Dezember.

Der Wiener Weihbischof Helmut Krätzl wird mit dem Ehrenpreis des Viktor-Frankl-Fonds der Stadt Wien "zur Förderung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie" ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird seit dem Jahr 2000 meist gemeinsam mit dem großen "Viktor Frankl-Preis" vergeben - für den es heuer allerdings keinen Preisträger gibt. Die diesjährige Verleihung des Ehrenpreises erfolgt am Montag, 9. Dezember 2013, um 19.00 Uhr, im Großen Sendesaal des ORF-"RadioKulturhauses", überreichen wird den Preis die Witwe des Begründers der Logotherapie und Existenzanalyse, Eleonore Frankl.

 

Den Rahmen bildet die Reihe "Wiener Vorlesungen", die sich diesmal der Frage widmet, wie aktuell die Ergebnisse des II. Vatikanischen Konzils 50 Jahre später noch sind. Bischof Krätzl hält dazu erst einen Vortrag und diskutiert anschließend mit den katholischen Publizisten Hubert Feichtlbauer und Christine Haiden ("Welt der Frau"). Es moderiert der Koordinator der "Wiener Vorlesungen", der Historiker und Anthropologe Hubert Christian Ehalt. Er wird auch Würdigungsworte über Krätzl sprechen, der von 1962 bis 1965 als junger Priester im Dienst Kardinal Königs in der Konzilsaula des Petersdoms die Diskussionen als Stenograph verfolgt hatte.

 

Preistäger bisher: Kardinal König, Bischof Kräutler, Philosoph Habermas

Vor Krätzl haben den Ehrenpreis namhafte Persönlichkeiten auch aus dem kirchlichen Bereich bekommen, so Kardinal Franz König (2002), Bischof Erwin Kräutler (2004) und der honduranische Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga (2007), der an der Universität Innsbruck eine Ausbildung zum Klinischen Psychologen und Psychotherapeuten absolvierte. Unmittelbarer Vorgänger Krätzls als Ehrenpreisträger ist der deutsche Philosoph Jürgen Habermas.

 

Über die Zuerkennung der Preise und Stipendien entscheidet das Kuratorium des Viktor-Frankl-Fonds der Stadt Wien, dem unter anderm Bürgermeister Michael Häupl, Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Eleonore Frankl, Cecily Corti, Susanne Heine und Ulrich Körtner angehören.