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25.11.2013

"Gebet verändert zunächst einmal uns selbst"

Jahr des Betens: Theologische Kurse laden zum Vortag von Dorothee Mann. Eintritt frei für Mitarbeiter der EDW.

Was tun wir, wenn wir beten? –"Wir treten in die Gegenwart Gottes. Wir öffnen unser kleines, enges Ego auf eine größere Wirklichkeit hin …", ist die deutsche Theologin Dorothee Mann, Mitglied der Hegge-Gemeinschaft in Willebadessen, einer benediktinisch geprägten Frauenkommunität, überzeugt: "Das Gebet verändert zunächst einmal uns." Dorothee Mann, die am Mittwoch 27. November  2013, Gastreferentin bei den Theologischen Kursen in Wien ist, erklärt: Sowie Gottes Name "Da-sein" bedeutet und sein Wort ein schöpferisch-vollmächtiges Handeln ist, so seien auch Menschenworte nicht "Schall und Rauch", sondern wirksam. "Worte stiften Wirklichkeit und verändern sie", sagt die Theologin.

 

"Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete"

Theologische Fragen rund um das Gebet stehen im Mittelpunkt eines Studiennachmittag von Dorothee Mann (27. November 15.00 Uhr) mit dem Titel: "Was tun wir, wenn wir den Namen Gottes anrufen?". In einem Abendvortrag (ab 18.30 Uhr) widmet sich Dorothee Mann den Gebetstexten des bekannten niederländischen Theologen und Dichters Huub Osterhuis – überschrieben mit der Schlusszeile seines Liedes "Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete".

 

Start ins "Jahr des Betens"

Zeitgleich startet die Erzdiözese Wien - beginnend mit dem neuen Kirchenjahr am 1. Dezember -ein "Jahr des Betens". "Passender kann man gar nicht in das 'Jahr des Betens' starten", freut sich der Leiter der Theologischen Kurse Erhard Lesacher und lädt aus diesem Anlass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese Wien zur kostenlosen Teilnahme an den beiden Veranstaltungen ein: "Ich freue mich auf Ihr Kommen!", so Lesacher.