Pastoralassistenten seien ein "wichtiges Potential für die pastoral-missionarische Sendung der Kirche geworden", betont Thomas Ertl vom Zentrum für Theologiestudierende, dem Ausbildungsort für akademische Pastoralassistenten und -assistentinnen. Gemeinsam mit den Jugendleiterinnen und Jugendleiter bieten diese "in Person" Modelle einer "gelebten Alltagspiritualität an", so Ertl: "Sie stärken die Glaubenden, den Glauben zu leben und zu bezeugen."
Ihre Ausbildung haben die Männer und Frauen in unterschiedlichen Institutionen absolviert: Vier von ihnen studierten Katholische Theologie und wurden im "Zentrum der Erzdiözese Wien für Theologiestudierende" ausgebildet. Drei absolvierten die berufsbegleitende Ausbildung für Pastorale Berufe, zwei die Jugendleiterausbildung. Ein Kandidat hat das Seminar für kirchliche Berufe erfolgreich abgeschlossen. Schwerpunkte der Ausbildung sind theologische und spirituelle Bildung, Persönlichkeitsbildung, Praxiserfahrung, institutionelle und strukturelle Kompetenz.
Die Verschiedenheit, etwa auch in den Familiensituationen und Vorberufen, können als "eine Bereicherung für die Kirche" betrachtet werden, erklärt Thomas Ertl. "Diese Vielfalt kann den Handlungsradius von Kirche erweitern und so den Kontakt mit unterschiedlichen Menschen eröffnen. Diese Art von missionarisch-pastoralem Verkündigungsdienst ist Hauptaufgabe der Pastoralassistenten."
Die kirchliche Sendungsfeier der Pastoralassistenten und Jugendleiter mit Kardinal Christoph Schönborn findet am Dienstag, 12. November 2013, um 18.00 Uhr im Stephansdom statt.